Mediative Konfliktprävention
Konflikte sind wichtig und normal und können als Chance gesehen werden, etwas zu verändern. \'Nicht der Konflikt ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie damit umgegangen wird\', so lautet ein Leitsatz unseres Mediatorenteams.Wir erachten es von großer Wichtigkeit, dass die Problemlösungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern schon sehr früh in Form von Projekten, durch mediative Pädagogik und Gewaltprävention gefördert und erweitert werden.
Bekommen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit zu einem anderen, gewaltfreien Umgang miteinander, sind sie auch in der Lage in Konfliktsituationen konstruktiv zu handeln.
Wir bieten ein Basisprogramm für SchülerInnen von 9-14 Jahren an, welches den Grundbaustein für Schulmediation darstellt. Das Programm erstreckt sich über zwei bis drei Einheiten zu je vier Unterrichtsstunden. Hinzu kommen 2 bis 4 Vor- und Nachbereitungsgespräche mit den Lehrern. Die Themenbereiche bauen aufeinander auf, können jedoch flexibel gehandhabt werden und je nach den Bedürfnissen und Vorstellungen der Schule in einem Vorgespräch zusammengestellt werden. Wir schließen mit einem Nachgespräch ab und stellen jeder Schule Fotomaterial und einen kurzen Dokumentarfilm zur Verfügung.
Inhalte:
KommunikationSelbstwert und Identität
Kooperation
Geschlechtsspeziefische Interaktion
Gewaltfreie Konfliktaustragung
Alle Themenbereiche werden spielerisch und altersgerecht durch verschiedene didaktische Methoden vermittelt.
Bevor eine Schule oder eine Lehrperson sich entschließt, an diesem Projekt teilzunehmen, gibt es die Möglichkeit ein unverbindliches Vorgespräch mit den Projektleiterinnen zu führen.
Projektleiterinnen:
Dr. Waltraud HochgruberFachlehrerin, Psychologin, Mediatorin
Dr. Michaela Langebner
Integrationslehrerin, Psychologin, Mediatorin
Auskunft und Anmeldung:
Familienberatungsstelle Bozen und Meran.

