Jugend
Jugendliche, die Schwierigkeiten mit sich und der Umwelt haben, versuchen zunächst meistens, selber damit zu Rande zu kommen. Wenn sie Hilfen und Hinweise zur Bewältigung von Lebenssituationen suchen, dann eher bei Gleichaltrigen als bei Beratern, die in der Regel der Generation ihrer Eltern angehören oder zumindest sehr nahe stehen. Trotzdem können Jugendliche mit Problemen konfrontiert sein, wie zum Beispiel Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Konflikten mit Autoritätspersonen (Eltern, Erziehern, Vorgesetzten), Hemmungen, Schüchternheit, problematischen (sexuellen) Partnerbeziehungen, Ängsten, dauernden Kopfschmerzen, Depressionen, Essstörungen oder anderen psychosomatischen Beschwerden, bei denen sie sich an eine Beratungsstelle wenden möchten.
Wenn Jugendliche in Beratung gehen, besteht die Aufgabe des Beraters in erster Linie darin, die Probleme gemeinsam mit dem/der Jugendlichen verstehen, um schließlich zusammen nach Lösungen zu suchen. Dabei trifft sich der Berater in der Regel mit dem/der Jugendlichen alleine, oder wenn er/sie es wünscht, auch gemeinsam mit den Eltern.
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